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Der Irrtum:
Man muss ja nur schauen welches Kennzeichen an der Tür klebt.
Man muss nur Piktogramme lesen können, dann gibt es mit diesem Gesetz kein Problem.
Die Wahrheit:
Die Kennzeichnung des Lokals ist oft irreführend.

Zahlreiche Wirte kleben ein Kennzeichen nach ihrem Belieben an die Tür. Oft wird angezeigt, dass es im Lokal sowohl einen Nichtraucher- als auch einen Raucherraum gibt. Häufig sind diese Bereiche aber nicht abgetrennt, oder die Tür ist offen, oder der Nichtraucherraum ist der kleinere Bereich. Die Behörden kontrollieren erst nach einer Anzeige. Und auch nach einer Verurteilung wegen eines Verstoßes werden keine Nachkontrollen durchgeführt. Das Gesetz wird also oft ignoriert, und die Eingangskennzeichnung schützt nicht vor Passivrauch.

Würden sich Raucher und Wirte an die Gesetze zu halten, und wäre die Zahl der Nichtraucherlokale auch am Land hoch genug, dann hätte dieses Gesetz sogar eine Chance auf Bestand gehabt. Trotzdem müsste man dieses Gesetz um sinnvolle Mechanismen zur Tabakprävention erweitern. Aber so wie die Situation derzeit ist bleibt lediglich die Schaffung eines neuen funktionierenden Gesetzes.


Weiterführende Stichworte: Eingangskennzeichnung , Einhaltung des Tabakgesetzes , Kennzeichnung , Kontrollen , Pickerl , Piktogramm , Tabakgesetz , ...