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Der Irrtum:
Man kann Passivrauch auch durch Filteranlagen beseitigen
Die Wahrheit:
Wiederholte Untersuchungen ergaben, dass durch technischen Nichtraucherschutz derzeit keine ausreichend gute Luftqualität erzielt werden kann.

Um die Luft in Lokalen mit Filteranlagen sauber zu halten wären Luftstromstärken notwendig die einem Orkan entsprächen. Das würde wohl kaum für ein angenehmes Klima im Lokal sorgen. Raucher würden sich auch nicht genau unter einen Staubsauger stellen wollen, wenn sie sich im Lokal aufhalten.

Selbst wenn man solche Geräte erfindet, ist der Erfolg zweifelhaft.
Sie müssten gewartet werden und kontrolliert werden. Schadstoffgrenzen müssten festgelegt werden, die Einhaltung der Schadstoffgrenzen müsste kontrolliert werden, der Gast kann nicht unterscheiden welche Filteranlagen ausreichend sind. Bei 70.000 Lokalen in Österreich wäre das extrem kostenintensiv.

Manche Lokale könnten sich den Einbau dieser teuren Geräte nicht leisten. Lokale die keine Anlage besitzen dürften das Rauchen dann nicht erlauben. Eine neuerliche Wettbewerbsverzerrung wäre vorprogrammiert. Diesmal würden die kleinen Lokalbesitzer darunter leiden. Das neuerliche Versagen des Nichtraucherschutzes wäre vorprogrammiert.

Wenn Raucher in Lokalen weiterhin hemmungslos rauchen, dann entsteht dadurch auch keinerlei tabakpräventive Wirkung. Die Zahl der Rauchertoten bleibt unverändert.


Weiterführende Stichworte: Filteranlagen , Luftqualität , Raumluft , technischer Nichtraucherschutz , ...