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Der Irrtum:
Wir sind gegen dieses Denunziantentum.
Die Wahrheit:
Nichtraucher stehen in unfairer Weise vor der Wahl einen Verstoß gegen das Tabakgesetz zu akzeptieren oder selbst eine Anzeige durchzuführen. Das ist nicht akzeptabel.

Es gibt keine Behörde die als direktes Kontrollorgan zuständig wäre. Strafen werden erst dann ausgesprochen, wenn eine Anzeige erfolgte. Diese Gesetzgebung wurde von der WKO und der damaligen Ministerin Dr. Kdolsky verhandelt. Jedoch gerade diese Leute sprechen nun von sendungsbewussten Denunzianten. Das legt den Verdacht nahe, dass man bewusst ein funktionsloses Gesetz schaffen wollte.

Der Trick ist leicht durchschaubar, die Propagandaorgane der Raucherlobby missbrauchen gezielt diese Regelung. Man wirft Personen die sich zu Anzeigen entschließen vor, dass sie Denunzianten sind und damit moralisch verwerflich. Macht man aber als Nichtraucher von seinem Recht keinen Gebrauch, so wird frech behauptet, dass es kaum Anzeigen gibt und deshalb eh alle mit den Gesetz zufrieden wären.

Nichtraucherschützer wehrten sich in zahlreichen Briefen gegen diese Anzeigenregelung. Es ist nicht hinnehmbar, dass sich die Leidtragenden selbst um die Einhaltung der Gesetze kümmern müssen. Gerade in dieser wichtigen Angelegenheit drückt sich die Politik feige vor ihrer Verantwortung.


Link: Komm.Rat Hinterleitner, der Obmann des Fachverbandes Gastronomie, spricht von von wichtigtuerischen Denunzianten
Link: Exminister Kdolsky spricht von sendungsbewussten Denunzianten

Weiterführende Stichworte: Anzeigen , Blockwart , Denunziant , Denunziantentum , Gesetz , Kontrollen , Politik , Zufriedenheit , ...