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Stichwort: Statistik

Der Irrtum:
Passivrauch ist harmlos, sonst wäre doch Hawelka nicht so alt geworden.
Die Wahrheit:
Das Alter einer bewusst ausgewählten Einzelperson beweist nichts.
Passivrauch wird in tausenden Studien als schädlich eingestuft.


Raucher berufen sich gerne auf eine Person, die ihren Wünschen entspricht. Der vorzeitige Tod durch Passivrauch ist eine statistische Tatsache. Die wenigen die von Passivrauch scheinbar nicht betroffen sind, werden in einer Statistik durch die Personen aufgewogen die deutlich zu früh versterben.

Genauso dümmlich könnte man argumentieren dass radioaktiver Fallout harmlos wäre, denn der Japaner Yamaguchi überlebte gleich 2 Atombomben und ist heute bereits 93 Jahre alt.


Link: Statistische Erkenntnisse lassen sich nicht durch einzelne Ereignisse widerlegen: Ein Japaner überlebte gleich 2 Atombomben.
Link: Das Krebsrisiko ist für Kellner erhöht.

Weiterführende Stichworte: Passivrauch , Statistik , Verharmlosung , ...
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Der Irrtum:
Passivrauch ist ein Märchen, es gibt keinen einzigen Passivrauchtoten der namentlich genannt werden könnte.
Die Wahrheit:
Passivrauch fordert jährlich weltweit 600.000 Todesfälle. Diese Todesfälle lassen sich lediglich statistisch beweisen.

Erkrankungen und Todesfälle durch Passivrauch lassen sich nicht einer einzigen möglichen Ursache zuordnen.
Sie können aber durch eine statistische Erhöhung der Krankheits- oder Todesfälle gegenüber einer vergleichbaren Bevölkerungsgruppe nachgewiesen werden, die nicht dem Passivrauch ausgesetzt ist. Damit ist aber eine namentliche Zuordnung nicht möglich.

Könnte man einzelne Todesfälle namentlich zuordnen die in Österreich durch Tschernobyl entstanden sind?
Könnte man das bei den Todesfällen die durch krebserregende Nahrungszusatzstoffe und Farbstoffe entstanden sind?

Würde die Gefährlichkeit anderer krebserregender Stoffe irgendein ernstzunehmender Wissenschaftler trotzdem bezweifeln?



Weiterführende Stichworte: Passivrauch , Statistik , Verharmlosung , ...
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Der Irrtum:
Man kann Schäden durch Passivrauch nicht nachweisen.
Die Wahrheit:
Man kann Schäden durch Passivrauch sehr wohl nachweisen.

Tabakrauch hat bestimmte krebserregende Substanzen und erzeugt dadurch ein bestimmtes Muster an Schäden der Erbsubstanz. Durch Tabakrauch verursachter Lungenkrebs unterscheidet sich also von Lungenkrebs der durch andere Chemikalien oder Strahlen verursacht wird.
Der Nachweis ist also möglich, zurzeit aber sehr teuer und arbeitsaufwändig.

Der statistische Nachweis ist wesentlich einfacher möglich, er wurde bereits in zahlreichen Studien geführt.


Link: Lungenkrebs von Rauchern und Lungenkrebs von Nichtrauchern weisen Unterschiede im Zellerbgut auf
Link: Auch Passivrauchen schädigt das Gen p53, welches Tumoren unterdrücken kann.

Weiterführende Stichworte: Lungenkrebs , Passivrauch , Statistik , ...
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